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Herkunft und Biologie




Herkunft

Meerschweinchen sind Nagetiere und stammen ursprünglich aus den südamerikanischen Anden.
Seefahrer brachten sie vermutlich im 16. Jahrhundert als Proviant mit nach Europa.
Sie wurden von den Ureinwohnern Südamerikas bereits vor 3000 bis 6000 Jahren
domestiziert und sind damit eines der ältesten Haustiere der Menschheit.

Wildmeerschweinchen   Wildmeerschweinchen

Quelle: https://www.lazarz.de, Fotos aus dem Zoo Duisburg




Biologie

Meerschweinchen gibt es in ca. 50 verschiedenen Rassen und vielen verschiedenen Fellfärbungen.
Sie werden etwa 700 bis 1600 g schwer und erreichen ein Durchschnittsalter von 4 bis 6 Jahren.
Sie werden zwischen der 4. und 6. Woche geschlechtsreif, jedoch sollten Jungtiere mindestens bis
zur 12. Lebenswoche mit gleichgeschlechtlichen, erwachsenen Tieren zusammenleben,
da sie während dieser Zeit sozialisiert/erzogen werden. Meerschweinchen leben in
sogenannten Harems zusammen. Am wohlsten fühlt sich ein Harem, bestehend aus
einem Kastraten und mehreren Weibchen. Aber auch reine Böckchen-Haltung ist möglich,
 sollte aber erfahreneren Haltern vorbehalten bleiben. Von reinen Weibchengruppen
ist dringend abzuraten, das Fehlen eines Kastraten kann zu ernsten Gesundheitsproblemen
 führen. Ein Kaninchen ersetzt keinen arteigenen Partner, die gemeinsame Haltung
 dieser völlig unterschiedlichen Tierarten ist umstritten. Die Zähne der Nager wachsen
lebenslang und müssen beim Kauen der Nahrung beständig abgewetzt werden.
Meerschweinchen fressen einen Teil ihres Kotes. Sie nehmen damit nötige Vitamine (B und K)
sowie aufgeschlossene Zellulose auf. Dieses Verhalten darf nicht unterbunden werden!


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Copyright: Gabriele Busch, 2016